Das Nationale ist die Lösung!

Ein Diskussionsbeitrag von Helmut Müller

 Der Zerfall unserer „westlichen“ Zivilisation, der Bankrott des Staates, das Chaos in der Europäischen Union und die neoliberale Globalisierung (bzw. globale Liberalisierung) bedingen eine radikale Wende, eine Art Kulturrevolution. Gefragt ist eine neue politische Orientierung jenseits von antiquierten Adjektiven und egomanischem Politikverständnis.

Zur Lage

Das Versagen einer vom nationalen Pflichtgebot losgelösten  Politik ist nicht mehr zu übersehen. Die repräsentative Demokratie erweist sich offenbar unfähig der Sache des Volkes noch gerecht zu werden. Abgeordnete am Gängelband eines Klubs oder einer „Lobby“ stimmen regelmäßig gegen Verfassungs- und Wählerauftrag. Die Parteiapparate, von mächtigen Interessensgruppen abhängig, haben nur ihr eigenes Überleben im Sinn. Die ebenso weisungsgebundenen Regierungen sind zu echter Führung nicht mehr in der Lage, es fehlen ihr die erforderliche Unabhängigkeit und der Mut zu klarer Verantwortung. Überragende Persönlichkeiten werden kaum mehr herausgebildet, dafür findet man an der Spitze der Parteien immer öfters opportunistische Phrasendrescher, skrupellose Techniker der Macht und kalte Apparatschiks.

In diesem politischen System sind Unbestechlichkeit und Eigeninitiative eines Politikers unerwünscht. Voraussetzung für eine Karriere sind bei allen Parteien Kadavergehorsam und systemkonforme Anpassung (Linientreue). Von einem übernationalen Machtkartell besonders gefördert werden erpressbare oder käufliche Politiker. Abweichler oder Kritiker werden kaltgestellt. Eine unbestechliche nationale Führung und eine unabhängige geistige Elite  kann sich unter diesen Umständen nicht mehr herausbilden.

Es ist kein Geheimnis, daß viele Politiker an ihrem Mandat direkt kleben und glauben, dies habe mit direkter Demokratie zu tun.  Dabei verlieren sie die Freiheit ihres Willens und ihres Handelns, verraten in vielen Fällen ihre einstigen Ideale und begeben sich bedingungslos in die Arme von Gönnern, eines Parteiapparats oder eines Konzerns. Politik wird vielfach nur mehr  mit persönlichem Vorteil und Karriere gleichgesetzt, Opfer und Verzicht werden gescheut. Der Kampf um einen Platz an der Futterkrippe steht parteiübergreifend auf der Tagesordnung, pathetisches Klagen - auch aus nationalen Ecken - über fehlende Werte und Tugenden dient immer mehr zur Verschleierung egozentrischer Absichten und zur Irreführung der Wähler.

Zu viele Politiker sind somit weniger an geistig-moralischer Führung, denn an (oft nur virtueller) Macht und realem Zaster (wie Zigeuner das Geld nennen) interessiert. Fehlendes Rückgrat und Geldgier öffnen der Korruption und dem Verrat Tür und Tor. Die Verquickung von Politik und Geschäft verhindert wahre politische Führung und untergräbt das Vertrauen, welches das Volk in eine solche setzt. Die Politik sollte aber das Wohl und das Recht der Gesamtheit im Auge haben, ihre Aufgabe ist es nicht Sonderinteressen zu fördern.

Fassen wir zusammen: Das jetzige eigentlich bereits repressive System verhindert den Vorrang der Politik und eine in erster Linie dem Volk bzw. den Wählern verantwortliche politische Führung. Es zerstört die Grundlagen von nationaler Unabhängigkeit, verhindert politische Verantwortung, fördert persönliches Vorteilsstreben und ladet späteren Generationen neben Billionen an Schulden derzeit noch unvorstellbare Katastrophen auf. Das heute anscheinend zu glücklichen Sklaven herabgesunkene Volk scheint nur mehr von Verwaltern (Fronvögten) regiert zu werden, worüber der Futtertrogwettbewerb von Regierung und Opposition allerdings hinwegtäuscht Der Verwirrungsapparat der gleichgeschalteten Medien lenkt das Augenmerk der Menschen von politischen Winkelzügen und den ureigensten Rechten und Interessen des bei den Mächtigen und deren Satrapen längst abgemeldeten Volkes ab und drangsaliert das Volk mit politisch korrektem Meinungsterror.

Ein krakenartiger, hochgiftiger Machtpool aus Finanz- und anderen Konzernen, deren Vorfeldorganisationen, Parteibürokratien und unter Ausschluß der Öffentlichkeit tagenden Gesellschaften versucht alle nicht genehmen nationalen Regungen zu ersticken oder zumindest diese in das System zu integrieren. Wie könnte dieser Jahrhundert-Herausforderung  begegnet und eine nationale Alternative entwickelt werden?

Es gilt fürs erste einmal auf verschiedenen Ebenen noch aktiver zu werden, noch mehr kleine Widerstandszellen zu bilden, Kräfte zu bündeln, weitestgehend zu vernetzen und insgesamt intelligent gegenzusteuern,! Jeder kann sich vorerst einmal in Gemeinschaften, Zirkeln, Diskussionsforen, Vereinen und Bürgerinitiativen wertebewußt mit Ideen und Zivilcourage einbringen. Man hüte sich aber als „nützlicher Idiot“ am Nasenring vorgeführt oder gegen Andersdenkende aufgehetzt zu werden und stelle das Gemeinsame über das Trennende.

Der Lebenswille eines Volkes verlangt die Hinwendung zur aktiven Teilnahme an alternativer Politik, zur Mitgestaltung, im Augenblick vor allem im außerparlamentarischen Raum.

Verliert ein Volk einmal durch Gleichgültigkeit und sträfliche Unterlassung seine politische Freiheit, nützen ihm alle seine wirtschaftlichen Leistungen nichts. Das sichtbare Zu-Ende-Gehen einer trügerischen Sicherheit könnte aber sehr bald im Volk wieder jene Kräfte wecken, die es zu allen Zeiten der Freiheit ein Stück näher gebracht hat. Herrschaft des Volkes oder Herrschaft der Konzerne und ihrer politischen Verwalter, seelenlose Maschinerie oder Vaterland? lautet daher die existenzielle Frage der Gegenwart.

Es geht somit in Zeiten der „political correctness“ um die Freiheit als höchstes Gut des Einzelnen wie der seines Volkes. Dazu ist eine unabhängige, uneigennützige politische Führung mit Autorität, der Opportunismus ein Fremdwort ist, vonnöten, und es bedarf eben auch einer Partei oder Organisation, die sich im Sinne ihres Programms ausschließlich in den Dienst des Volkes stellt. Politik und ihre inneren Abläufe müssen für das Volk wieder nachvollziehbar werden. Das übergeordnete Ziel sollte ein von einer sittlichen und solidarischen Gemeinschaft getragener souveräner und demokratischer Staat sein. Das sind zugegebenermaßen Idealvorstellungen, aber ohne solche ist jede politische Arbeit nutzlos für das Ganze. Nicht zuletzt braucht es aber wieder Menschen, die bereit sind, dafür Opfer zu bringen, wozu sie in diesem politischen System offensichtlich weder gewillt noch in der Lage sind.

Worin könnte sich denn nun eine Politik für die Sache des Volkes inhaltlich wesentlich von der derzeit praktizierten unterscheiden? Welche Art von Politikern sollten in Zukunft tätig werden?  Zu wesentlichen gleichrangigen Fragen einige unvollständige, gewiß noch zu ergänzende thesenartige Überlegungen:

Zur nationalen Frage

So wie der Politik wieder der Vorrang vor der Wirtschaft gebührte, hat die nationale Frage Vorrang vor allen anderen zu haben. Das Volk ist eine biologische und kulturelle Realität, es gilt es zu schützen. Die Sprach- und Kulturnation erfüllt die tiefsten und sittlichsten Bedürfnisse der menschlichen Seele, sie ist eine geistig-kulturelle Einheit von übernationaler Bedeutung und Ausstrahlung.

Nur der moderne, der Nation dienende aber europäisch ausgerichtete Nationalstaat ist Garant für nationale Identität, die Kultur eines Volkes und dessen Existenzrecht. Die Politik hat den  nationalen und kulturellen Bedürfnissen sowie allgemeinen traditionellen Anliegen der Mehrheitsbevölkerung vermehrt Rechnung zu tragen. Der Anteil der jeweiligen Kultur Fremder ist auf ein kulturell und sicherheitspolitisch vertretbares Maß zu begrenzen. Nicht integrierbare Einwanderermassen sind in ihre Herkunftsländer zurückzuführen.

Nationaler Befreiungsnationalismus ist die Antwort auf Fremdbestimmung  und Überfremdung. Eine Renationalisierung bedeutet keine Gefahr für Europa, sondern  dessen Reeuropäisierung. National ist revolutionär, und nationalrevolutionär ist der um seine Freiheit und Selbstbestimmung ringende Europäer.

Zur sozialen Frage

Neben staatsbürgerlichen Pflichten (z.B. mit Rücksicht auf den Nächsten bzw. das Gemeinwohl zu handeln, das kulturelle Erbe zu schützen und zu pflegen, u.ä.) hat der Bürger ein Reihe von Rechten: Das Recht auf Eigentum, menschenwürdige Behausung, medizinische Versorgung und Arbeit muß unangetastet bleiben. Die Sicherung der Grundbedürfnisse hat vom Staat gewährleistet zu werden.

 Die Familie als Form der Lebenspartnerschaft zwischen Mann und Frau mit dem Ziel gemeinsamer Kinder ist für das Überleben eines Volkes wie einer Gesellschaft unersetzbar. Inländische Mehrkindfamilien sind daher in besonderer Weise zu fördern, dieses Ziel sollte in der Verfassung Eingang finden. Gesetze sollten „Enkel-tauglich“ sein. 

Keine „soziale Hängematte“, daher Sozialhilfe oder Grundsicherung nur für wirklich bedürftige Inländer! Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist endlich zu verwirklichen. Die ältere Generation hat Anspruch auf Achtung und Respekt und darf von der Arbeitswelt nicht ausgeschlossen werden. Ausbeutung und Entfremdung ist der Kampf anzusagen, gemeinschaftsschädigende Egoismen gehören domestiziert. Nationale und soziale Solidarität sind Bedingung für nationale und soziale Sicherheit.

Zur ökonomischen Frage

Hemmungsloses Wirtschaftswachstum, Profitgier, Konsumismus, verschärfter Wettbewerb, niedriges Lohnniveau und geringe Einflussmöglichkeit des Staates kennzeichnen die heutige Ökonomie unter der Diktatur des Geldes. Die - im Zuge der vom internationalen Kapital gesteuerten Globalisierung - gnadenlose Ökonomisierung des Alltags bedeutet den Verlust an Identität, Eigenart und Lebensqualität.  

Der Staat muß über die Politik wieder Eigenständigkeit und Eigeninitiative dort zurückgewinnen, wo die durch neoliberales Wirtschaften geschaffenen sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen für die Sicherheit des Staates und seiner Bürger zur Gefahr geworden sind oder zu werden drohen. Das Bruttosozialprodukt hat gerechter verteilt zu werden, was nur über eine in erster Linie dem Volk verantwortliche nationale Wirtschaftspolitik gewährleistet werden kann. Wachstum darf nicht durch wachsende Ungleichheit erkauft werden. Die Frage „Was heißt Wohlstand?“ muß neu beantwortet werden, denn im Wohlfahrtsstaat heutiger Prägung steht jeder in seiner Vereinzelung dem Schicksal aller anderen gleichgültig gegenüber.

Der Konsolidierung des Staatshaushaltes (Abbau der Staatsschulden) ist Vorrang einzuräumen. Der Ausverkauf der heimischen Wirtschaft und Ressourcen ist zu unterlassen, mehr Energieautonomie (durch alternative, erneuerbare Energien z.B.) zu schaffen. Dem Lebens- und Nahrungsmittel-Tourismus (z. B. Mineralwasser von den Fidschi-Inseln!)ist ein Ende zu machen, mehr Eigenständigkeit in der Lebensmittelversorgung durch ein freies, gesundes Bauerntum anzustreben. Der Vorrang für inländische Arbeitskräfte sollte ebenso selbstverständlich sein wie ein gesunder Protektionismus. Inländischer Wertschöpfung gehört der Vorrang.

Der Kampf um globale Monopole darf nicht weiter zu Lasten der Völker ausgetragen werden. Es sollte eine von nationalen bzw. gemeinschaftlichen Interessen geleitete menschen- und umweltgerechte, ökologisch und sozial ausgerichtete Volkswirtschaft im Verbund mit anderen europäischen Staaten angestrebt werden.

Zur ökologischen Frage

Jedes Handeln im privaten und öffentlichen Raum ist mit Pflichten verbunden, zu ihnen gehören ein sorgsamer Umgang mit der Natur und unserer Umwelt. Damit dies in einem rechtlichen Rahmen auch funktioniert, gehören in der Verfassung ein Vorsorge-, ein Sicherheits- und Verursacherprinzip sowie einklagbare subjektive Rechte der kommenden Generationen verankert. Lebens- und Gesundheitsschutz ist ein Menschenrecht.

Erneuerbare Energiequellen sollten längerfristig fossile Brennstoffe und die Atomkraft ersetzen. Müllberge sind (über Produktion und Konsum) abzubauen, Energieverschwendung sowie ausufernder Individualverkehr (zu Gunsten umweltfreundlicher Verkehrsmittel) sind radikal einzudämmen. Gentechnik hat nichts in der Landwirtschaft, genmanipulierte Lebensmittel nichts in den Regalen zu suchen (gentechnikfreie Zonen!). Werbung für gesundheits- oder umweltschädliche Produkte gehört verboten, Tierversuche sollten durch alternative Methoden ersetzt werden.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit und die Wiederherstellung einer humanen Umwelt sollten – etwa auch im Rahmen einer neuen Raumordnungspolitik - Priorität haben.

Zur kulturellen Frage

Die kulturelle Souveränität (Vorrang der Leitkultur) muß wiederhergestellt werden. Heimische Tradition und Sitte sowie die Staatssprache gehören gepflegt und geschützt. Anglizismen im öffentlichen Raum gehören besteuert, der Anteil fremdsprachiger Musiksendungen darf einen gewissen Prozentsatz nicht übersteigen. Bildungs- und Erziehungswesen bedürfen einer Reform im Sinne eines von traditionellen Vorgaben und Werten ausgehenden verbindlichen Leitziels, Begabung ist besonders zu fördern. Die Bildungsanstalten wie der öffentliche Kulturbetrieb gehören aus dem Zwangsrock der Parteien befreit. Verflachung und Nivellierung ist auf allen Gebieten abzulehnen. Mc Donalds und Kebab, Coca Cola und Walt Disney dürfen nicht länger Lokales und Traditionelles verdrängen! Kunst als bloße Nachahmung eines dekadenten Zeitgeistes sollte nicht weiter gefördert werden. Künstlerische Freiheit sollte den überlieferten, allgemein gültigen ethisch-moralischen Wertekanon respektieren.

Zur demokratischen Frage

„Wir sind das Volk“ muß sich in der gesamten Gesellschaft und in allen Gliederungen des Staates widerspiegeln. Mehr direkte Demokratie (Volksbegehren gehören aufgewertet!), Rede- und Meinungsfreiheit (keine menschenverachtenden Verbotsgesetze!) sowie Lehre- und Forschungsfreiheit im Rahmen anerkannter sittlicher und moralischer Ordnungsvorstellungen sind Voraussetzung für ein glaubwürdiges demokratisches Gemeinwesen. Die Unabhängigkeit der Justiz muß vor politischer Einflußname gewährleistet sein. Die Rechte der autochthonen und anderer Minderheiten stehen nicht über jenen des Mehrheitsvolkes, Gleichheit von In- und Ausländern ist nicht in jedem Fall möglich. Der Begriff Menschenrechte kann nicht unbeeinflusst von regionalen, nationalen oder kulturellen Besonderheiten gesehen werden.

Zur europäischen Frage

Die aktuelle Notlage der u.a. vom  „Ethnosuizid“ (Irenäus Eibl-Eibesfeldt) bedrohten Völker Europas ist zu besorgniserregend um deren Bewältigung einer zum Großteil vom internationalen Kapital abhängigen,  anscheinend  größenwahnsinnigen, moralisch jedenfalls  abgewirtschafteten Nomenklatura zu überlassen. Aus heutiger Sicht wäre daher - im Interesse der Sicherung der Sache der europäischen Völker - ein Austritt aus der EU der Konzerne naheliegend. Diktate von welcher Seite auch immer sind für freie Völker unannehmbar.

Die für jedes europäische Volk tödliche, koloniale Gegenwart muß im Rahmen eines nationalen und europäischen Freiheitskampfes überwunden werden. Die Wiege der politischen Freiheit liegt in den souveränen Nationen, „kein Volk darf einem anderen untertan sein“ (Martin Buber).

Eine künftige Europapolitik hat auf die Geschichte, das geistige und kulturell Erbe und die Vielfalt des Kontinents Bezug zu nehmen und Sorge dafür zu tragen, daß diesbezüglich Kontinuität gewahrt bleibt. Österreich den Österreichern, Deutschland den Deutschen, Europa den Europäern! heißt die mit den Menschen- und Völkerrechten, aber auch mit Beschlüssen der UNO übereinstimmende Losung der Zukunft einer noch zu schaffenden europäischen Bewegung freier Nationen.

Politik braucht endlich wieder begeisternde Ziele, für die selbstlos zu kämpfen es sich lohnt, und sie braucht, angesichts eines uns rätselhaften Mysteriums, außer einem realistischen Menschenbild auch einen übernationalen metaphysischen Hintergrund. Es gilt dem Sinn des Lebens und dem Ahnenerbe wieder Rechnung zu tragen, diesen - wie der „Schöpfung“ insgesamt - mit Respekt und Demut zu begegnen. 

Der Maßstab für gesellschaftliche Anerkennung sollten ein tadelloser Charakter und die Leistungen für die Gemeinschaft sein. Politiker sollten für unentschuldbare Fehlleistungen  - etwa auf dem Gebiet der Bevölkerungspolitik - auch rückwirkend zur Verantwortung gezogen werden können.

Mehr als 3.500 Arten sind heute zusätzlich vom Aussterben bedroht. Auch unsere Art. Es liegt in unserer Hand, ob wir als Europäer mit unserem genetischen Erbe sowie eigener kultureller und nationaler Identität überleben werden und vor allem wie.

Zitate

„Wo Rede und Schrift nicht frei sind, da herrscht nicht das Gesetz, sondern Willkür.“
Beschluß der Jenaer Studentenschaft vom 18. Oktober 1817

„Wenn Nationalität die Seele eines Volkes ist, so ist nationale Einheit das Unterpfand seiner Freiheit, der Körper, den es braucht, damit die Seele sich entfalte.“
Dem rumänischen Dichter Balescu zugeschrieben

„In dem Heimaterlebnis schwingt etwas tief Religiöses mit, auch bei dem der es sich nicht eingestehen will, und wenn wir von jemandem sagen: erhabe keine heimat, so ist das ungefähr soviel, als ob wir sagten: sein tieferes Dasein habe keinen Mittelpunkt.“
Eduard Spranger

„Ein stabiles Afghanistan ist „im ureigensten deutschen Sicherheitsinteresse“.
Standpunkt der deutschen Bundesregierung

„Wir müssen zwischen intransparenten Abläufen im Finanzgeschäft und überzogenen Managergehältern einerseits und jener Wirkung des Kapitalismus andererseits unterscheiden, die uns alle wohlhabender macht“.
Paul Nolte, deutscher Historiker in der „Presse“ v. 16. August 2007

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